Das Ballett Giselle, der Weltklassiker, der unserem höhenverstellbaren Doppelstange seinen Namen gab

Dank ihrer zwei Sockelarten, der doppelten Holzstange und den 10 möglichen Positionen ihres Verstellmechanismus bietet die mobile und höhenverstellbare Ballettstange Giselle eine große Vielseitigkeit. Bei der Wahl des Namens haben wir uns von einem der großen Ballettklassiker inspirieren lassen, wie Sie vielleicht schon erraten haben. Das Ballett Giselle ist eines der bekanntesten und beliebtesten des …

Dank ihrer zwei Sockelarten, der doppelten Holzstange und den 10 möglichen Positionen ihres Verstellmechanismus bietet die mobile und höhenverstellbare Ballettstange Giselle eine große Vielseitigkeit. Bei der Wahl des Namens haben wir uns von einem der großen Ballettklassiker inspirieren lassen, wie Sie vielleicht schon erraten haben.

Das Ballett Giselle ist eines der bekanntesten und beliebtesten des klassischen Repertoires weltweit. Das Werk mit der Musik des Komponisten Adolphe Adam und der Choreografie von Jean Coralli und Jules Perrot wurde 1841 in Paris uraufgeführt und wird seitdem auf der ganzen Welt gespielt.

Die Geschichte von Giselle handelt von einem jungen Bauernmädchen, das sich in den Grafen Albrecht verliebt, der sich als Bauer verkleidet, um sie zu umwerben. Als die Wahrheit ans Licht kommt, ist Giselle so erschüttert, dass sie den Verstand verliert und stirbt.

Im zweiten Akt erwacht Giselle als Geist unter den Toten, zusammen mit anderen toten Jungfrauen, den so genannten „Willis“. Obwohl sie tot ist, bleibt Giselle Albrecht treu und versucht, ihn vor der Rache der Willis zu schützen, die wollten, dass Albrecht sich ihnen im Tod anschließt.

Das Ballett Giselle ist bekannt für seine aufregenden Pas de deux und komplexen Tanzschritte, die insbesondere für die Rolle der Giselle eine tadellose Technik und Anmut von der Haupttänzerin verlangen. Darüber hinaus ist Giselles Geschichte von Liebe und ewiger Treue nach wie vor ein universell bewegendes Thema.

Wenn Sie die Gelegenheit haben, das Ballett Giselle live zu sehen, werden Sie von einer unvergesslichen Aufführung nicht enttäuscht sein.

Maurice Béjart, der Choreograf, der uns zu unserem ersten Ballettstange inspiriert hat

Im Jahr 2000 haben wir unsere erste Ballettstange für das Institut del Teatre de Barcelona entworfen und hergestellt. Wir wollten ein Produkt schaffen, das die höchste Stabilität bot, damit verschiedene Schüler anspruchsvolle Übungen ausführen können und gleichzeitig die nötige Flexibilität haben, um die Ballettstange leicht bewegen zu können. Nach vielen Stunden der Entwurfsarbeit, der Herstellung …

Im Jahr 2000 haben wir unsere erste Ballettstange für das Institut del Teatre de Barcelona entworfen und hergestellt. Wir wollten ein Produkt schaffen, das die höchste Stabilität bot, damit verschiedene Schüler anspruchsvolle Übungen ausführen können und gleichzeitig die nötige Flexibilität haben, um die Ballettstange leicht bewegen zu können.

Nach vielen Stunden der Entwurfsarbeit, der Herstellung von Formen und dem Testen verschiedener Materialien haben wir es erreicht, wonach wir suchten. Dann ist die Zeit gekommen, unsere erste Ballettstange zu taufen und von da an beschlossen wir, dass jedes unserer Produkte eine Hommage an den Tanz sein sollte. Nach mehr als 20 Jahren ist das immer noch die Inspirationsquelle für unser ganzes Team. Unsere erste mobile Ballettstange trug den Namen Maurice zu Ehren des französischen Choreographen Maurice Béjart. 

Maurice Béjart war ein französischer Choreograf und Gründer des Ballet Béjart Lausanne, eine Tanzgruppe mit Sitz in Lausanne, Schweiz. Béjart ist bekannt für seine innovative Herangehensweise an den Tanz, bei der er oft eklektische Musik, Elemente des Theaters, der Pantomime und andere darstellende Künste einbezieht.

Béjart wurde in Marseille, Frankreich, geboren und fing seine Tanzausbildung schon in jungen Jahren an. Er studierte Ballett und modernen Tanz bei führenden Lehrern wie Serge Lifar und Martha Graham und bildete sich auch in Pantomime bei Marcel Marceau aus. 1954 gründete er seine eigene Tanzgruppe, das Ballet du XXe Siècle, das im Jahr 1987 zum Ballet Béjart Lausanne wurde.

Im Laufe seiner Karriere schuf Béjart mehr als 200 Ballette, von denen viele zu Ikonen des modernen Tanzes geworden sind. Zu seinen bekanntesten Schaffen gehören „Bolero“, „Das Frühlingsopfer“, „Die Neunte Symphonie“ und „Der Nussknacker“. Béjart ist bekannt für seine kühnen und ausdrucksstarken Choreographien, die sich oft mit Themen wie Liebe, Tod und Spiritualität auseinandersetzen

Neben seiner Arbeit als Choreograf war Béjart auch Lehrer und Mentor für viele junge Tänzer. Er gründete die École supérieure de danse de Genève, eine Tanzschule in Genf, und unterrichtete an Tanzakademien in aller Welt. Béjart war eine einflussreiche Figur in der Welt des Tanzes, und sein Werk wird weiterhin von Tanzgruppen auf der ganzen Welt geschätzt und aufgeführt.

Maurice Béjart starb 2007 im Alter von 80 Jahren, doch sein Erbe als Choreograf und Innovator in der Welt des Tanzes hält bis heute an. Sein kühner und ausdrucksstarker Stil hat zahllose Tänzer und Choreographen inspiriert, und sein Beitrag zu den darstellenden Künsten wird für Generationen in Erinnerung bleiben.

Die ersten Spitzenschuhe richtig wählen

Aún recuerdo la sensación de felicidad que sentí el día en que compré mi primer par de zapatillas de punta. Tenía 9 años, y aunque la edad en la que cada bailarina compra sus primeras puntas no es la misma, es muy importante saber cuál es el tipo de zapatilla que tenemos que comprar cuando se está empezando, sea a la edad que sea.

Ich kann mich noch heute erinnern, wie stolz und glücklich ich an dem Tag war, an dem ich meine ersten Spitzenschuhe bekommen habe. Damals war ich neun Jahre alt. Doch ganz gleich, in welchem Alter die ersten Spitzenschuhe angeschafft werden, die Wahl des geeigneten Schuhs ist ausschlaggebend.

En pointe ist der Inbegriff des klassischen Balletts. Der Moment dafür kommt, wenn die Muskulatur des Fußes nach langjährigem Training kräftig genug ist. Die Nutzung ungeeigneter Spitzenschuhe kann zur Entwicklung falscher Techniken, zu Fehlstellungen und zu Verletzungen führen. Haben sich Fehler erst eingeschlichen, ist die Korrektur schwierig. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an zum richtigen Schuh zu greifen. Sehen wir uns das also gemeinsam an!

Wozu eigentlich Spitzenschuhe?

Heute steht eine überwältigende Vielzahl von Spitzenschuhen zur Auswahl. Sehen wir uns zuerst einmal die sechs wichtigsten Kriterien zur Auswahl passender Spitzenschuhe an.

Die ersten Spitzenschuhe richtig wählen

1. Die Größe

Wie bei allen Schuhen, wird auch bei Spitzenschuhen nach der Schuhgröße, also nach der Länge des Schuhes unterschieden. Die unterschiedlichen Marken nutzen verschiedene Größen (EU, UK, USA, usw.) Nicht immer stimmt die Schuhgröße der Straßenschuhe mit der Größe der Spitzenschuhe überein.

2. Die Sohle

Die Sohle kann aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein. Besonders zu beachten ist die Sohlenstärke. Neben der Schuhgröße ist die geeignete Härte bzw. Stärke der Sohle das zweitwichtigste Kriterium beim Kauf von Spitzenschuhen. Unterschieden wird zwischen sehr weich, weich, mittel, hart und sehr hart.

3. Die Zehenbox

Das drittwichtigste Kriterium zur Auswahl geeigneter Spitzenschuhe ist die Zehenbox. Kappen können unterschiedlich geformt sein, auch das Blatt, also der Seitenteil der Box, spielt eine wichtige Rolle. Ausschlaggebend sind jedoch vor allem die Breite und die Länge der Box.

4. Die Breite der Zehenbox

Die Breite des Schuhs richtet sich nach der Breite der Box. Je breiter die Kappe desto breiter der Spitzenschuh, je schmäler die Kappe, desto schmäler der gesamte Schuh. Die Breite wird am Ansatz der Zehengelenke bestimmt, also am breitesten Teil des Fußes. Dieses Merkmal ist sehr wichtig, denn zu enge Spitzenschuhe können beim Trainieren und Tanzen Schmerzen verursachen.

5. Das Blatt

Das Blatt bestimmt die Länge der Zehenbox. Ist das Blatt zu hoch und damit die Box zu lang, wird der Fuß behindert. Wenn das Blatt des Spitzenschuhs zu kurz ist, verformt sich der Schuh.

6. Die Standfläche

Die Standfläche ist jener Teil des Schuhs, der en pointe den Boden berührt. Je größer die Standfläche, desto leichter ist es, das Gleichgewicht zu halten. Eine kleine Standfläche hingegen unterstreicht die Silhouette von Fuß und Bein.


Was gibt es sonst noch zu beachten?

Um den richtigen Spitzenschuh zu wählen, muss die Form des Fußes richtig eingeschätzt werden. Darüber hinaus muss auch noch Platz für den Zehenschoner sein, denn dieser schützt die Zehen und erleichtert das Tanzen.

Zehenkissen

Para proteger los dedos de la fricción usamos unos protectores que se llaman punteras. Hay de muchos tipos y materiales, de silicona, espuma, tela, más gruesas, más finas, e incluso hay bailarinas que no usan punteras y solo usan algodón o papel para sentir mejor el interior de la zapatilla. La protección que vayas a usar es una decisión muy personal, simplemente tenlo en cuenta en el momento de comprar tus zapatillas de punta. Si es la primera vez, prueba distintas punteras y distintas puntas el mismo día.

Jetzt gehts los, wir schlüpfen den Schuh!

Der Spitzenschuh muss, wenn der Fuß flach am Boden steht, eng anliegen. Im Plié dürfen die Zehen und Zehennägel nicht weh tun. Wenn in dieser Position Schmerzen auftreten, sind die Schuhe zu klein. Wenn hinter der Ferse ein Finger in den Schuh passt, ist der Schuh hingegen zu groß.

Bei Füßen mit hohem Spann empfiehlt sich eine harte Sohle, wer bereits über viel Kraft verfügt, kann sogar zu sehr harten Sohlen greifen. Für Füße mit niedrigem Spann eignen sich weiche Sohlen. Später kann ein Umstieg zu mittelharten oder harten Sohlen in Erwägung gezogen werden.

Eine hohe Zehenbox ist bei Füßen mit hohem Spann angebracht. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich der Fuß zu weit durchbiegt. Wenn es anfangs noch schwer fällt, auf die Spitze zu rollen, wird die Bewegung durch eine etwas kürzere Zehenbox erleichtert. Auf jeden Fall muss die Box die Gelenke aller Zehen vollständig abdecken. Andernfalls kann es zu Verletzungen kommen. Wer sehr lange Zehen hat, sollte diese mit einer hohen Zehenbox schützen.

Die ersten Spitzenschuhe richtig wählen
n Abbildung (A) hat die Ballerina einen zu stark gekrümmten Fuß, die Sohle ist zu weich und das Blatt zu niedrig.
In Abbildung (B) hat die Ballerina keinen stark gekrümmten Fuß, die Sohle ist zu hart und das Blatt zu hoch.
In Abbildung (C) hat die Ballerina eine zu weiche Sohle (dies wird als Hakenfuß bezeichnet und ist falsch).
In Abbildung (D) trägt die Ballerina den perfekten Spitzenschuh.

Die Sohle muss sich von selbst unterhalb der Ferse durchbiegen. Knickt sie auf Zehenhöhe ab, ist die Sohle zu weich. Die Standfläche muss stets vollständig am Boden aufliegen.

In der Regel verfügen Spitzenschuhe über eine durchgehende Sohle, bei machen Modellen ist die Sohle jedoch geteilt. Solche Schuhe sind sowohl für Tänzerinnen und Tänzer mit hohem als auch mit niedrigem Rist geeignet, beim Kauf der ersten Spitzenschuhe sollte davon jedoch abgesehen werden.

  • bis zu 2 / X / A und B / N (für narrow);
  • mittel: 3 / XX / C / M (für medium);
  • breit: 4 oder höher / XXX / D oder E / W (für wide).

Die Standfläche muss der Tänzerin oder dem Tänzer ausreichend Halt und Balance bieten. Breite Standflächen stützen den Fuß besser, kleine Standflächen unterstreichen die Eleganz des Fußes. Leichtere TänzerInnen kommen in der Regel besser mit kleinen Standflächen zurecht. Am besten verschiedene Standflächen probieren, um zu sehen, was passt.


Die beliebtesten Marken

Bei Spitzenschuhen lohnt es sich auf jeden Fall, zu bewährten Marken zu greifen. Die beliebtesten Marken sind Bloch, Capezio, Freed, Gaynor Minden, Grishko, R-Class und Sansha.

Extra-Tipps

Um herauszufinden, ob die Zeit für Spitzenschuhe reif ist, versuche auf jedem Bein hintereinander mindestens 20 Relevés auf halber Spitze mit völlig durchgestrecktem Bein durchzuführen. Wer das ohne Probleme schafft, der weiß: Meine Knöchel und Knie sind bereit für den nächsten, großen Schritt.

Beim Tanzen auf den Spitzen muss das Gewicht des Körpers auf der großen Zehe ruhen. Achte stets darauf, dass sich das Gewicht nicht nach außen zur kleinen Zehe verlagert, andernfalls besteht die Gefahr, dass der Knöchel umknickt.

Blasen an den Füßen sind in den ersten Jahren ganz normal. Neben der körperlichen Fitness ist daher auch eine gewisse mentale Stärke erforderlich. Nach und nach gewöhnt sich die Haut an die Beanspruchung und die Trainingszeit auf den Spitzen lässt sich ausweiten. Profis tanzen rund acht Stunden am Tag auf den Spitzen.

Übrigens, wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, welche Spitzenschuhe sich am besten für Dich eignen, frage doch Deine Tanzlehrerin. Sie unterstützt Dich sicher gerne bei dieser großen Entscheidung, an die Du Dich Dein ganzes Leben erinnern wirst.

Der Fuß in Abbildung A verfügt über einen hohen Spann, die Sohle ist zu weich und das Blatt zu kurz. Der Fuß in Abbildung B verfügt über einen niedrigen Spann, die Sohle ist zu hart und das Blatt zu hoch. Abbildung C zeigt einen überstreckten Rist aufgrund einer zu weichen Sohle. Diese Position ist nicht korrekt. Abbildung D stellt die perfekte Stellung dar.

Körperlich und mental Fit zum vortanzen

Es ist Zeit, zu zeigen, was Sie können. Im November füllen sich die Tanz-Websites nach und nach mit Ankündigungen für Auditions. Heute sehen wir uns daher an, wie Sie sich körperlich und mental optimal auf einen Termin zum Vortanzen vorbereiten können. 1. Das körperliche und mentale Gleichgewicht als Schlüssel zum Erfolg Dass Sie am Tag …

Es ist Zeit, zu zeigen, was Sie können. Im November füllen sich die Tanz-Websites nach und nach mit Ankündigungen für Auditions. Heute sehen wir uns daher an, wie Sie sich körperlich und mental optimal auf einen Termin zum Vortanzen vorbereiten können.

1. Das körperliche und mentale Gleichgewicht als Schlüssel zum Erfolg

Dass Sie am Tag der Audition in tänzerischer Höchstform sein möchten, ist logisch, doch Achtung, das mentale Gleichgewicht ist bei einem solchen Termin ist mindestens so wichtig, wie die körperliche Verfassung. Die Audition wird in einer für Sie ungewohnten Umgebung stattfinden, Sie werden umringt von fremden Gesichtern tanzen. Ein ruhiges, positives Auftreten hilft Ihnen, mit dieser Situation fertig zu werden und zu brillieren

2. Tanzen, weil es Spaß macht

Was eine Audition zu einem angenehmen oder unangenehmen Erlebnis macht, ist Ihre Einstellung. Schon vorher zu grübeln, was passieren wird, bringt wenig. Erwartungen, ganz gleich ob positiv oder negativ, machen Sie nervös und zerstören die Magie des Moments. Jede Audition ist anders, jede Audition ist einzigartig. Wenn Sie unvoreingenommen zum Vortanzen gehen, anstatt sich den Kopf über Ihre Konkurrenz zu zerbrechen, wenn Sie tanzen, weil es Ihnen Spaß macht, wird die Audition zu einer wunderbaren und einmaligen Gelegenheit. Nutzen Sie diese Chance zum Genießen und Lernen. Und nicht zuletzt: Sie haben bessere Karten, bei der Jury einen positiven Eindruck zu hinterlassen, wenn Sie Freude und Sicherheit ausstrahlen.

 3. Jeder Tag zählt

Beständigkeit beim täglichen Training ist der Schlüssel zur Gelassenheit bei der Audition. Nutzen Sie jede Trainingseinheit und Probe als Vorbereitung auf Ihre nächste Audition: Zeitig kommen und gut aufwärmen, idealerweise eine Stunde lang, mindestens aber 30 Minuten. Beginnen Sie langsam. Wenn die Muskeln ansprechen, die Intensität nach und nach steigern. Schenken Sie Körperpartien, die in der Vergangenheit Verletzungen erlitten haben, besondere Aufmerksamkeit. Vor dem Training an der Ballettstange sanft und gewissenhaft dehnen. Auch nach dem Unterricht und den Proben nicht aufs Dehnen vergessen. So entspannen und pflegen Sie Ihre Muskulatur.

Die Sicherheit, sich auf Ihren Köper verlassen zu können, weil Sie Unterricht und Proben optimal als Vorbereitung auf die Audition genutzt haben, ist Gold wert. Sie werden dem Termin ruhig und gelöst entgegenblicken und eine positive Gelassenheit ausstrahlen

4. Demütig in sich ruhen

Jede Tänzerin, jeder Tänzer hat Schwachstellen, an denen gearbeitet werden muss. Das gilt für Sie genauso wie für alle anderen. Tanzen und lernen in angenehmer Atmosphäre ist nicht zuletzt für Sie selbst von Vorteil, und daher ist es wichtig, gut mit den anderen auszukommen. Eifrig sein ist förderlich. Wetteifern hingegen nicht. Neid auf andere ist ein schlechter Ratgeber und schadet vor allem einer Person: Ihnen selbst.

TänzerInnen fallen nicht vom Himmel. Denken Sie an Ihre Anfänge und nutzen Sie Ihre Erinnerungen als Motivation dafür, von Tag zu Tag besser zu werden. Blicken Sie in den Spiegel und betrachten Sie sich auf selbstkritische und selbstbejahende Weise, beachten Sie das, was Sie an sich selbst mögen. Wenn der Moment gekommen ist und Sie vortanzen, stellen Sie sich vor, ganz mit sich allein zu sein. Dann richten Sie Ihre Konzentration darauf, der Jury zu zeigen, was Sie können. Tanzen Sie demutsvoll. Niemand ist perfekt. Wiederstehen Sie der Versuchung, sich mit den anderen zu vergleichen.

5. Gesund leben, richtig essen, ausreichend schlafen

Richtige Ernährung dient nicht nur dazu, das Idealgewicht zu halten, sondern liefert die erforderliche Energie und bietet Schutz vor Verletzungen. Es geht nicht darum, wenig zu essen, sondern darum, langsam zu essen – bis die Sättigung eintritt. Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte sind kalorienarm und trotzdem sehr nahrhaft. Sie stellen die ideale Nahrung für TänzerInnen dar. Die geeignetsten Zubereitungen sind Rohkost, dünsten oder mit ein wenig Olivenöl braten, denn so bleiben die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe erhalten. Zucker, ein Übermaß an Salz und Frittiertes sollten Sie am besten ganz von Ihrem Speiseplan streichen. Und natürlich gilt stets: viel Wasser trinken!

Vor der Audition empfiehlt es sich, nicht zu viel zu essen. Ideal ist eine geeignete Ration gesunder Lebensmittel zwei bis drei Stunden vor der körperlichen Aktivität. Nehmen Sie etwas Obst oder Trockenfrüchte mit zum Termin. So können Sie Ihren Energiehaushalt bei Bedarf vor Ort regulieren. Im Zweifelsfall einen Ernährungsberater zu Rate ziehen. Ausreichend Schaf ist ebenfalls ausschlaggebend, denn Körper und Muskeln benötigen ihn, um sich entspannen und regenerieren zu können. Damit der Köper hingegen in den Aktivphasen richtig anspricht, ist es sehr wichtig, einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus einzuhalten. Vor dem Schafengehen nicht zu schwer essen, fernsehen oder Zeit mit dem Handy verbringen, solche Stimuli beeinträchtigen den Schlaf.

Wer die Zeit vor dem Schafengehen auf sinnvolle Weise nutzen möchte, liest lieber ein Buch, oder notiert Betrachtungen über den Tag und das Training in einem Tagebuch. Wenn Schlafstörungen oder Angstzustände auftreten, nicht zögern: professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

6. Niemals aufgeben

An manchen Tagen klappt es besser als an anderen. Tage körperlicher Ermüdung und Zeiten, in denen plötzlich alles schief zu gehen scheint, sind eine Gelegenheit. Sie bieten Ihnen die Möglichkeit, in sich selbst zu gehen. Weshalb tanzen Sie? Was fühlen Sie beim Tanzen? Wie tief ist Ihre Überzeugung zu tun, was nötig ist, um Ihren Traum zu erreichen? An solchen Tagen sind positive Emotionen die Motivation, die Sie weiterkommen und weitertanzen lässt.

Und wenn nichts daraus wird, wenn Sie nicht genommen werden? Nicht verzagen. Wenn es bei der Audition nicht wie geplant läuft, denken Sie daran, dass stets noch weitere Gelegenheiten auf Sie warten. Jede Audition ist eine neue Gelegenheit, Ihrem Traum ein Stückchen näher zu kommen. Was wirklich zählt ist das Bewusstsein, dass tanzen Sie so glücklich macht, dass Sie den Rest Ihres Lebens tanzen möchten. Wenn es das ist, was Sie fühlen, werden Sie genug Kraft haben, um zu erreichen, was Sie sich wüschen.

Geschrieben von Júlia Muxinach | Tänzer und Unternehmer | shesapiens.com

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